Start Duathlon 2011/ Foto von Bernd Hahn/HNA
Start Duathlon 2011/ Foto von Bernd Hahn/HNA

Vom Winde verdreht
Zwei Weltmeister lagen beim Duathlon in Großenenglis vorn

 

Nachdem René Hördemann ganz leichtfüßig und weit vor der Konkurrenz ins Ziel des Viktoria- Duathlons in Großenenglis gelaufen war, sagte er Erstaunliches. „Der Wind war der Hammer. Ich habe mich selten so gequält“, gestand der 30-Jährige vom SBR Spangenberg. Es hatte mächtig geblasen, als sich 90 Starter auf die Jedermann - Distanz über 2,5 km Laufen, 16 km Radfahren und 2,5 km Laufen machten. Die zwei Kilometer lange und leicht abschüssige Gerade nach Udenborn kam Hördemann wegen des Gegenwinds doppelt so lang vor. Der zweitplatzierte Sebastian Bleisteiner vom TSV Willmars, der nach 46:05 Minuten eine Minute hinter Hördemann lag, wunderte sich, dass sein Tacho auf der Allee nicht einmal 40 km/h anzeigte. Dafür ging es später dank Rückenwind mit 30 Sachen ganz locker den knackigen Anstieg von Gombeth hinauf. Die Verhältnisse im Borkener Stadtteil waren vom Winde verdreht. Ansonsten war jedoch alles wie immer beim ersten Rennen zur Bike Facts Trophy, wie der Tri-Cup Nordhessen nun heißt: Beim Saisonauftakt wollen alle zeigen, wie fit sie aus dem Winter gekommen sind. Auch der Dritte David Reetz (WVC Kassel, 47:14) und der Vierte David Lappöhn (KSV Baunatal, 47:35) waren flott unterwegs. Am Ende aber lagen zwei Weltmeister vorn: Hördemann ist amtierender Titelträger der Amateure im Duathlon, der Schwimmspezialist Bleisteiner siegte zuletzt in Florida über die Ironman-Halbdistanz im Triathlon. Auf Empfehlung seines Teamkollegen Lukas Störath, der 2010 in Großenenglis gewonnen hatte, war der Franke aus Nürnberg nach Nordhessen gereist, um „etwas Neues zu erleben, das kurz und knackig“ ist.

 

Feger siegt nach Marathon

 

Christine Feger kannte Großenenglis bereits. Die Malsfelderin, die nun in Göttingen lebt, startete schon dreimal bei der Veranstaltung der Viktoria- Radsportabteilung. Sogar ihre zehn Jahre alten Finisher- Shirts hat sie noch.

Bei der 17. Auflage kam ein neues Hemd sowie zum ersten Mal ein Siegerpreis dazu: Feger (54:09 Minuten) gewann im Trikot des RSC Göttingen souverän vor Lisa Croll (57:16) vom Tri-Team Fuldatal. Dabei hatte die 32-Jährige erst vor zwei Wochen beim Wien-Marathon in 3:20:54 Stunden eine neue Bestzeit aufgestellt. Nun überlegt Feger, ihren ersten Triathlon zu absolvieren. Das Gute dort ist, dass man beim Schwimmen den Wind

nicht so spürt.

 

Bericht aus HNA

Bericht HNA 2011
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Letztes Update am: 20.04.2017,20:15Uhr